LZG NRW: neue App „Super Dad“ für junge Väter

Informationen zu Schwangerschaft und sicheren Babyschlaf, aber auch, wie man mit möglichem Beziehungsstress nach der Geburt umgeht oder wo die Geburtsurkunde für das Neugeborene beantragt wird: Die neue App „Super Dad“ des Gesundheitsministeriums bietet praktische Hilfestellung vor und nach der Geburt des Kindes.

Die App  wurde vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) entwickelt.

zur neuen App „Super Dad“ für junge Väter auf Google Play

Pressemitteilung zur neuen App „Super Dad“ für junge Väter

 

 

Neues zur Väterbildung aus Ulm

Kurzbericht und Bilder zum Vater-Kind-Fotoworkshop (im Rahmen der Workshop-Folge „Meine Erlebnisse mit dem Ulmer Spatz“)

Kurzbericht und Bilder zum Vater-Kind-Workshop bei der der Südwestpresse, bei dem Väter und Kinder gemeinsam eine Zeitungsseite erstellten (im Rahmen der Workshop-Folge „Meine Erlebnisse mit dem Ulmer Spatz“)

Kurzbericht über den Vortrag „Die Bedeutung des Vaters in der Erziehung“ am 22.11. an der Ulrich-von-Ensingen-Gemeinschaftsschule

Einladung zum Fachtag am 16. Februar 2017

Nach einer zweijährigen Praxisphase gibt das Projekt in einem öffentlichen Fachtag am 16. Februar 2017 Einblicke in seine Erfahrungen und Ergebnisse. Am Vormittag stehen ein Projektüberblick sowie zwei Fachvorträge (Prof. Dr. Johanna Possinger, DJI München und eh Ludwigsburg; Hans-Georg Nelles, Väter & Karriere Düsseldorf) auf dem Programm. Am Nachmittag werden detaillierte Projektergebnisse vorgestellt, außerdem gestalten die sechs Projektstandorte Workshops zu ihren Schwerpunktthemen.

Die Einladung und das Programm zum Fachtag finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 3. Februar 2017 hier möglich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte füllen Sie bei der Anmeldung alle Felder aus, die nicht notwendigen Felder (z. B. Kontoverbindung) einfach mit „XX“.

Niedersächsischer Gesundheitspreis für Vater-Kind-Rehabilitation

Die Fachklinik Thomas Morus auf auf der Nordseeinsel Norderney bekam am 30. November in Hannover den sechsten Niedersächsischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Der kleine Unterschied – Geschlechterspezifische Gesundheitsversorgung und -förderung“ für das Projekt „Stationäre Prävention und Rehabilitation für Väter mit Kindern in einer homogenen Großgruppe“. Diese Vater-Kind-Maßnahmen gibt es in der Klinik seit 15 Jahren, etwa 200 Väter nehmen dieses Angebot pro Jahr in Anspruch. Dem Preisträger ist es gelungen, ein vorbildliches Angebot aufzubauen, das von Vätern hervorragend angenommen wird.

Die Fachklinik Thomas Morus führt an fünf Terminen pro Jahr anstelle von Mutter-Kind-Maßnahmen Vater-Kind-Maßnahmen für jeweils 38 Väter zusammen mit ihren Kindern durch. Die Männergruppe reist gemeinsam an und bildet für 21 Tage eine therapeutische Gruppe. In diesem Zeitraum werden keine Mütter aufgenommen. In dieser geschlechtsspezifischen Gruppe kümmern sich die Männer um ihre eigene Gesundheit, reflektieren in Gruppen oder in der Einzelberatung schwierige Situationen im Kontext von Familie und Beruf und nehmen die Vater-Kind-Beziehung bewusst in den Fokus. Gleichzeitig werden sie in der Bewegungs- und Entspannungstherapie für sich selbst aktiv. Für die Zeit der Vater-Kind-Maßnahmen wird der Anteil der männlichen Therapeuten erhöht. Außerdem begleitet zusätzlich ein Männerseelsorger die Maßnahme.

Die Vater-Kind-Maßnahmen gelten als zeitgemäße Unterstützung, um Männer angesichts veränderter gesellschaftlicher Anforderungen auf ihrem Weg in ein neues Rollenverständnis zu begleiten. In der praktischen Arbeit zeigt sich, dass der Grat der Erschöpfung bei Männern sehr hoch ist und dass es vielen schwer fällt, Hilfe anzunehmen. Zugleich lässt sich während der Maßnahmen feststellen, dass Männer genauso wie Frauen neue Impulse und Anregungen aufgreifen können und beginnen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Darüber hinaus bekommen Väter und Kinder die Chance, neue Seiten an ihrer Beziehung zu entdecken.