Publikation „Väter in der Familienbildung“ erschienen!

Wie können Väter mit Bildungsangeboten erreicht werden? Was sind Stolpersteine und Hemmschwellen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden und welche Hürden gilt es in der Praxis zu überwinden? Diesen und mehr Fragen geht die Publikation „Väter in der Familienbildung“ nach und beleuchtet das Thema aus den Blickwinkeln von Wissenschaft und Praxis. Die Publikation ist aus dem von der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg durchgeführten Projekt „Väter in der Familienbildung“ entstanden und bündelt die Erfahrungen aus den Projektstandorten, der wissenschaftlichen Begleitung und wissenschaftliche Beiträge.

Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 5 € beim Volkshochschulverband Baden-Württemberg bestellt werden, ein PDF zum Download finden Sie hier.

Mit der Veröffentlichung der Projektergebnisse schließen wir diesen Blog ab.

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Report „Vaterschaftsurlaub Schweiz“

2016 legte der erste MenCare Report „Vaterland Schweiz“ des Schweizerischen Instituts für Männer und Geschlechterfagen (SIMG) eine Bestandsaufnahme über das väterliche Engagement in der Schweiz vor. Der zweite Report wendet sich nun dem Vaterschaftsurlaub zu.

Er macht deutlich, dass es sich beim Vaterschaftsurlaub – international als „paternity leave“ bezeichnet – nicht um ein paar zusätzliche Ferientage für erschöpfte Väter handelt, sondern um ein wichtiges gleichstellungs-, familien- und sozialpolitisches Instrument.

In der Schweiz gibt es allerdings weder einen Vaterschaftsurlaub noch eine väterpolitische Strategie. Die Vernachlässigung der Väter in der Schweiz zeigt sich auch im europäischen und internationalen Vergleich. Dies belegt eine aufschlussreiche Übersicht internationaler Regelungen (Finnland, Slowenien, Italien, Deutschland, USA, Schweiz – S. 14 – 15).

Download des Reports

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Broschüre „Das ist mal was Neues, würd‘ ich sagen.“ Angebote für Väter von Kindern mit Behinderung

In einem vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration geförderten Projekt wurden Angebote für die Arbeit mit Vätern mit Behinderung entwickelt.

Die Behinderung eines Kindes wirkt sich auf die gesamte Lebenssituation der Familie aus. Dabei gelingt die Alltagsbewältigung besser, wenn Väter aktiv eingebunden werden. Die Broschüre beinhaltet – aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen der Bildungs- und Erholungsstätte Langau – Praxisempfehlungen, die verschiedene Anbieter und Einrichtungen ermutigen soll, gezielt Aktivitäten für Väter von Kindern mit Behinderung anzubieten.

Download der Broschüre

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PapaPATEN – ein Patenschaftsmodell für werdende und junge Väter

PapaPATEN sind männliche, ehrenamtliche Unterstützer, Mentoren und Begleiter von werdenden Vätern vor und bis zu 12 Monaten nach der Geburt der Kinder. Eine Patenschaft ist gedacht für

  • Männer, die Väter werden oder gerade geworden sind
  • Väter ohne Möglichkeiten für einen Austausch und/oder eine Vorbereitung im Kontext auf die Geburt ihrer Kinder
  • Väter ohne ausreichend finanzielle Möglichkeiten, sich einen Geburtsvorbereitungskurs leisten zu können (Krankenkassen übernehmen i.d.R. nur die Kosten für die werdenden Mütter, nicht jedoch für die werdenden Väter)
  • junge Väter
  • Väter aus einem gesetzlichen Unterstützungskontext

Das Patenschaftsmodell PapaPATEN ist eine Idee von Andreas Gerts bei wortraum und wird gefördert vom Jugendamt Berlin-Pankow.

Im Blog des Tagesspiegel gibt’s einen Artikel über das Projekt.

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